Posted by AndreaGoersch - September 23rd, 2010
Um einerseits beim Thema zu bleiben bzw. endlich zu diesem zu kommen, damit man andererseits mehr oder weniger ziemlich schnell zum eigentlichen Tipp des Buchstabens B angelangt … Sie merken es schon, sie lesen sich nicht schön, die vielen Blähwörter und Worthülsen, weg damit!
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Posted by AndreaGoersch - September 22nd, 2010
Überlegen Sie genau, wen Sie ansprechen wollen. Ist es die 76-jährige Cecilia Stolzenau oder Chantal, 23? Dementsprechend ist natürlich Ihr Angebot. Aber auch Ihr Text, denn für Frau Stolzenau finden Sie andere Worte als für Chantal. Behalten Sie Ihre Zielgruppe auch textlich immer fest im Blick.
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Posted by AndreaGoersch - September 21st, 2010
Oder auch 73, ganz, wie man möchte. Denn die alte Buchdruckerregel gilt nicht mehr, auch wenn sie noch praktiziert wird: Bis 12 schreibt man die Zahl in Ziffern, ab dreizehn in Buchstaben. Man darf nun abwägen, was im Text sinnvoll ist.
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Posted by AndreaGoersch - September 20th, 2010
Bei einigen Worten kann man mittlerweile bestimmen, wie man es schreiben möchte: so genannt oder sogenannt ist ein solches. Man sollte sich in solchen Fällen für eine Variante entscheiden und diese dann im Text einheitlich verwenden.
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Posted by AndreaGoersch - September 19th, 2010
Wenn man herausfinden meint, dann sollte man es auch schreiben und nicht das lateinische Wort eruieren benutzen. Denn dadurch verlieren Sie Ihre Leser, es sei denn, es handelt sich um ein Fachpublikum. Doch selbst dann sollte man Fremdwörter sparsam einsetzen.
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Posted by AndreaGoersch - September 18th, 2010
Oder auch konkret, nicht abstrakt. Man kann auf einem Bürostuhl, Hocker oder einem Gartenstuhl sitzen. Sofort hat man ein Bild vor Augen: mit den Himbeeren im Garten, grübelnd am Schreibtisch … Das gelingt mit dem einfachen Stuhl nicht.
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Posted by AndreaGoersch - September 17th, 2010
findet man in vielen Fällen im Duden. Die deutsche Rechtschreibung, Band 1 (aber auch Band 9, Richtiges und gutes Deutsch, und die anderen Bände helfen weiter). Und sonst? Die Fachfrau fragen. Die weiß zwar auch nicht alles, aber sie weiß, wo sie nachschlagen muss oder wen sie fragen kann.
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Posted by AndreaGoersch - September 16th, 2010
Ein solches schreibt man anders als eine Pressemitteilung. Die wiederum unterscheidet sich vom Werbetext. Den formuliert man anders als einen redaktionellen Beitrag. Kurz, die verschiedenen Textsorten haben unterschiedliche Merkmale, die man beachten sollte.
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Posted by AndreaGoersch - September 16th, 2010
Was liest sich besser?
Nicht ganz einfach – leicht.
Nichts blieb mehr ungesagt – alles war gesagt.
Keine Suppe, die sie nicht kochen könnte – sie könnte jede Suppe kochen.
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Posted by AndreaGoersch - September 14th, 2010
„Wörter ohne Eigenschaften“ nennt Wolf Schneider sie in seinem Buch „Deutsch für Kenner“. Stimmt, denn meistens sind sie überflüssig, sagen nichts Neues und blähen einen Text nur auf. Also: Adjektive anstreichen, überlegen, ob man sie wirklich braucht und wenn möglich löschen.
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Posted by AndreaGoersch - September 14th, 2010
In der die Würze liegt. Gerade bei Internettexten. Denn böse Internetzungen behaupten, dass nur 15 % der Leser die Texte im Internet ganz lesen.
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Posted by AndreaGoersch - September 13th, 2010
Wenn man einen Text laut liest, erkennt man seine Schwachstellen. Man stockt intuitiv beim Sprechen und bemerkt, dass der Satz nicht „rund läuft“ – und man ihn noch einmal überarbeiten sollte.
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Posted by AndreaGoersch - September 12th, 2010
Wird ein Wochentag als Substantiv gebraucht, schreibt man ihn groß: Ich besuche euch am Montag. Konkretisiert man den Besuch mit einer zeitlichen Angabe, schreibt man das in der Regel zusammen: Ich komme am Montagabend. Kommt der Besuch immer montags, ist das kein Substantiv mehr, sondern ein Adverb und wird kleingeschrieben.
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Posted by AndreaGoersch - September 11th, 2010
Gönnen Sie Ihrem Text eine Nachtruhe und lesen Sie ihn am Morgen danach noch einmal mit anderen Augen. Wetten, dass Ihnen eine Formulierung auffällt, die Sie noch verbessern können? Übrigens, auch Texte, die man „nur“ korrigieren muss, haben gerne einen Abend frei …
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Posted by AndreaGoersch - September 10th, 2010
Was stimmt: Otto & Partner erhält den Auftrag oder Otto & Partner erhalten den Auftrag? Beides ist möglich, denn das Verb richtet sich nach dem Subjekt. Sieht man Otto & Partner als eine Einheit an, steht das Verb im Singular (erhält). Sieht man sie als mehrere Menschen an, muss das Verb ebenfalls im Plural stehen (erhalten). Unter dem Stichwort Kongruenz kann man solche Fragen nachsehen.
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Posted by AndreaGoersch - September 9th, 2010
Die Wand wurde von einem Maler gestrichen – ein Maler streicht die Wand. Entscheiden Sie selbst, was schöner klingt.
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Posted by AndreaGoersch - September 8th, 2010
Gerne – nur nicht über die Sprache.
“Tuhen” anstelle von tun im Kindesalter verwendet, prägt sich ein. Und dann muss man als Erwachsener immer überlegen, ob man tun mit oder ohne h schreibt.
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Posted by AndreaGoersch - September 7th, 2010
Experten sind der Meinung, dass …
Können die Experten nicht genannt werden und ist keine Quelle vorhanden, scheint der Schreiberling nicht ordentlich recherchiert zu haben. Das schadet dem Text und seiner Aussage.
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Posted by AndreaGoersch - September 6th, 2010
Die Aneinanderreihung von Worten ist in der deutschen Sprache möglich. Aber ist das deshalb auch schön? Mein liebstes Sprachungeheuer ist die Kleintierkadaversammelstelle. Doch bevor man aus fünf Worten eines macht, kann man noch einmal darüber nachdenken. Ginge nicht auch Sammelstelle für tote Kleintiere?
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Posted by AndreaGoersch - September 5th, 2010
Oder auch Verben. Schneider nennt sie die „Königswörter der Sprache“. Sie setzen die Fantasie des Lesers in Gang. Besonders dann, wenn man ein bisschen überlegt: Ein Mensch kann spazieren gehen, hasten, rennen, eilen, schlendern …
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Posted by AndreaGoersch - September 4th, 2010
Adjektive und Verben, die man nicht vermutet, nehmen den Leser mit. Das folgende Gedicht zeigt uns das: „Dunkel war‘s, der Mond schien helle / Schneebedeckt die grüne Flur. / Als ein Wagen blitzeschnelle / langsam um die Ecke fuhr.“ Oder: Wenn sich Kunden tummeln, wird beim Leser ein Bild erzeugt, und er bleibt beim Text.
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Posted by AndreaGoersch - September 3rd, 2010
Im Fachjargon auch Briefing. Je genauer das Briefing an die Texterin ist, desto besser kann sie für Sie arbeiten. Gute Vorgaben nützen letztlich allen.
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Posted by AndreaGoersch - September 2nd, 2010
Oder einfach Synonyme. Schreiben Sie einen Text über den Frühling, dann variieren sie ihn zum Genuss des Lesers: Lenz, Wonnemonat, Mai, Frühjahr, Vorsommer, Blütezeit …
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Posted by AndreaGoersch - September 1st, 2010
Konkret: Eigennamen. XING schreibt sich nun einmal in Großbuchstaben, BASF auch. Im Text sollte man auf solche Eigennamen achten und sie einheitlich verwenden. Man selbst freut sich ja auch, wenn der eigene Name richtig geschrieben wird.
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